Erste Versuche der Serversteuerung

In unserer Schweizer Wohnung ist die Synology Disk Station DS213+ mit 2×2 TB installiert.

In der nächsten Zeit werde ich versuchen diese Station von Chiangmai aus fernzusteuern. Fernsteuern umfasst:

  • Start (Boot) und Stop (Shutdown) des Gerätes.
  • Verwenden der dort abgelegten Medien
  • Verwenden der dort abgelegten Dokumente (das hin und hertragen von Disks oder ganzen Computern (auch in Form eines LapTop) ist doch recht lästig.
  • Synchronisieren der lokalen und remote Inhalte.
  • Die lokalen Security Cams legen generierte Bilder auf der remote Station ab,

Diskstation / Server Betriebserfahrung

Server Programme

In der Zwischenzeit habe ich auf dem Synology DS213+ auch die Programme Audio Station und Video Station in Betrieb genommen für beide Programme gilt: Die Betriebs – Erfahrungen sind ausgezeichnet. Mein Tablett und mein Note und ueber DLNA natuerlich der Fernseher sind nun als Musik und Video Display verwendbar

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Synology DS213+

Zeitsteuerung

Die Diskstation schaltet sich automatisch um Mitternacht aus und am folgenden Morgen um 07:00 wieder ein. Die Konfiguration erfolgt innerhalb des WEB-Tool der Diskstation und ist selbst für einen Laien einfach.

Remote Shutdown

Bei längerer Abwesenheit schalte ich die Diskstation über das Web-Tool auf dem Note aus (Button: SHUTDOWN).

Remote Startup

Wird die ausgeschaltete Diskstation benötigt, so starte ich sie vom Note oder Tablett mit dem Programm „WOL“ Wake on Lan oder WAN. Das Programm ist im Play-Store kostenfrei verfügbar.

Aus dem WAN (Internet) finde ich meine Diskstation über einen kostenfreien DynDNS Namen.

Randbedingung

Auf dem Router und Firewall müssen die WOL Pakete vom WAN zugelassen und an die Diskstation weitergeleitet werden.

Im LAN müssen die WOL Pakete als Broadcast gesendet werden.

Erste Betriebserfahrungen

Die ersten Betriebserfahrungen mit dem neuen Server Synology DS213+ sind absolut überzeugend.

Erste Schritte:

  • Der mechanische Aufbau. Alles wurde komplett zusammengebaut geliefert. Die Disks in den Schubladen eingebaut, die Schubladen ins Gerät eingesteckt. Eine Qualität wie sie heute eher selten ist.
  • Der Netzanschluss. Einfacher geht es kaum. Das mitgelieferte Kabel an der Diskstation und am Router einstecken. Ein bisschen warten und die in der Anleitung genannte Internet Site aufrufen und auf die Diskstation einloggen.
  • Da ich will, dass alle Geräte immer die gleiche IP Adresse haben, habe ich noch im Router die IP der Synology Station reserviert.

SW Pakete installieren

Ein Kinderspiel. Ausgehend vom Paketzentrum, einem Icon im Synology Management habe ich diejenigen Pakete installiert, die ich benötige. Paket anklicken, der Rest erfolgt automatisch. Im Moment benütze ich die Photostation und die Videostation.

Datenübertragung

  • Die Disks der beiden Laptops brauchen dringend Entlastung. Es gilt nun zuerst diejenigen Daten zu übertragen die viel Platz benötigen.
  • Filme (selbst aufgenommene und TV Aufnahmen).
  • Ca 40’000 Bilder
  • Backups jeder Art

Um eine gewisse Kompatibilität mit dem Aufbau auf den LapTops zu erreichen habe ich folgende Struktur gewählt (Synology System Folder)

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Bilder vom Tablett auf dem Fernseher

Wie einfach doch alles wird, wenn die Basis stimmt. Zurück von einem kleinen Ausflug wollten wir die Bilder vom Tablett auf dem Fernseher sehen.

Ueberraschend einfach, Das Program BubblePnP auf dem Tablett starten. Ein bischen warten, die SW braucht ein bisschen Zeit um sich im Netz zu registrieren. Der Fernseher braucht ein bisschen Zeit um zu merken, dass das Tablett jetzt wieder da ist. Genau wie beim Lap Top können die Bilder auf dem Fernseher angeschaut werden.

Die Slide Show läuft gut, keine Probleme. Schnell und störungsfrei.